Vietnam

In Vietnam leben unter Anderem
folgende Fische:
Homaloptera leonardi
Pangio oblonga
Yasuhikotakia longidorsalis
Yasuhikotakia nigrolineata

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Vietnams Flächenausdehnung ist geringfügig größer als die von Deutschland. Das Land umfasst die weiten Ebenen der Flussdeltas von Rotem Fluss.
Er durchströmt den Süden Chinas, wo man ihn Yuan Jiang nennt, dann den Norden von Vietnam, wo er Song Hong heißt. Früher nannte man ihn dort Song Coi.
Der Fluss entspringt in den Bergen der Provinz Yunnan in China und fließt etwas mehr als 800 km weit nach Südosten, wo er in den Golf von Tonking mündet. Die Hauptzuflüsse sind der Schwarze Fluss und der Klare Fluss. Das Delta des Roten Flusses bildet eines der fruchtbarsten und bevölkerungsreichsten Gebiete in Vietnam.

Das Klima unterscheidet sich erheblich zwischen Nord- und Südvietnam. Der Norden weist ein gemäßigtes tropisches Wechselklima auf, es gibt eine kühle Jahreszeit von November bis April und eine heiße von Mai bis Oktober. Der Süden ist tropisch: warm bis sehr heiß während des ganzen Jahres, etwas kühler von November bis Januar, heiß von Februar bis Mai und mit einer Regenzeit zwischen Mai und Oktober. Die Wetterscheide zwischen diesen Gebieten wird vom Wolkenpass nördlich von Da Nang gebildet.

Während der Regenzeit wüten häufig Taifune, die besonders im Mekong-Delta, aber auch in anderen Küstenregionen verheerende Überschwemmungen anrichten können.
Die Geographie Vietnams wird auch als "Bambusstange mit 2 Reisschalen" beschrieben: Im Norden und Süden zwei fruchtbare reisliefernde Flussdeltas, dazwischen als Verbindung ein schmales, eher karges, von Wald und Gebirge geprägtes Gebiet. Insgesamt ist Vietnam ein zu 3/4 von Bergen und Hochebenen geprägtes Land.

Etwas detaillierter werden fünf Landschaften unterschieden:

Yunnan-Hochland:
Gebirgslandschaft im Norden des Landes, wo Vietnam an China grenzt und wo sich mit dem Fan Si Pan (3.144 m) auch der höchste Berg befindet. Diese Region ist Siedlungsgebiet von vielen ethnischen Minderheiten, wobei die Stadt Sa Pa am Fuße des Fan Si Pan die meisten Touristen anzieht.

Delta des Roten Flusses:
diese fruchtbare Gegend rund um die Hauptstadt Hanoi erstreckt sich bis zum Golf von Tonkin. Hier sind die Kalksteinfelsen um Ninh Binh, südlich von Hanoi, und die Halong-Bucht, östlich von Hanoi gelegen, Touristenattraktionen.

Annamitengebirge:
das bergige, dünnbesiedelte Hinterland Mittel- und Südvietnams ist vor allem Siedlungsgebiet ethnischer Minderheiten.

Annamitischer Küstenstreifen:
der schmale, relativ dicht besiedelte Küstensaum zwischen dem Gebirge und dem Südchinesischen Meer in Mittel- und Südvietnam.

Mekong-Delta:
fruchtbare, dichtbesiedelte Schwemmland-Ebene, an deren nordöstlichem Rand die Millionenstadt Ho-Chi-Minh-Stadt (=Saigon)liegt.

Umwelt
Durch den Einsatz von Umweltgiften durch die USA während des Vietnamkrieges ist die vietnamesische Natur nachhaltig geschädigt worden. Vor allem der Einsatz von dioxinhaltigen Herbiziden wie Agent Orange, von dem die US-Luftwaffe etwa 50 Millionen Liter über dem Land versprühte, welches sich nur sehr langsam zersetzt und eine Halbwertszeit von etwa einem Jahrzehnt hat, zeigt in großen Landstrichen nach wie vor seine Wirkung. So wurden während des Krieges etwa die Hälfte der Mangrovensümpfe zerstört, die sich nicht selbst regenerieren können. Die entlaubten Hänge im Landesinneren können nach wie vor nicht aufgeforstet werden, denn es können sich nur sehr widerstandsfähige Gräser halten, die während der Trockenzeit sehr anfällig für Flächenbrände sind. In der Regenzeit kommt es in diesen Regionen daher zu extrem starker Erosion.