T h a i l a n d

In Thailand leben unter Anderem
folgende Fische:
Acanthocobitis sp. cf. botia
Acanthocobitis urophthalmus
Acanthocobitis zonalterans
Acantopsis dialuzona
Homaloptera leonardi
Homaloptera orthogoniata
Mesonemacheilus triangularis
Nemacheilus binotatus
Pangio anguillaris
Pangio kuhli
Pangio oblonga
Schistura mahnerti
Schistura poculi
Schistura vinviguerrae
Syncrossus berdmorei
Syncrossus beauforti
Yasuhikotakia caudipunctata
Yasuhikotakia eos
Yasuhikotakia lecontei
Yasuhikotakia longidorsalis
Yasuhikotakia modesta
Yasuhikotakia morleti
Yasuhikotakia sidthimunki

***

Das Kerngebiet Thailands ist die Schwemmlandebene nördlich von Bankok, die durch die Flüsse Mae Nam Ping, Mae Nam Yom, Mae Nam Nan und Mae Nam Mun gebildet wird. Hier gibt es drei Jahreszeiten, eine "kühle", eine "heisse" und eine "feuchte" Jahreszeit, die vom Monsun bestimmt wird.
Die kühle Jahreszeit ist zwischen November und Februar, zu dieser Zeit herrschen Temperaturen um die 26°C. In der heißen Jahreszeit zwischen Februar und Mai steigen die Temperaturen auf durchschnittlich 32°C, gefolgt von der feuchten Jahreszeit die dann bis Oktober reicht und starke Regenfälle von mehr als 1500mm/m² mit sich bringt.
Diese Regengüsse sorgen in weiten Teilen des Landes für umfangreiche Überschwemmungen. Die Schwemmland-Ebene wird in dieser Zeit von ausgedehnten Reisfeldern eingenommen, in denen sich viele Fische auf Futtersuche befinden. Yasuhikotakia eos Durch dieses vielfältige Nahrungsangebot und das abwechselungsreiche Klima Thailands konnten sich hier sehr viele verschiedeneartige Fische einen Lebensraum sichern.
Zur Monsun-Zeit führen viele euryöke Fische ihre Laichwanderungen durch, die meisten wandern aus den unteren Flußläufen zu den Schwemmland-Ebenen oder höher hinauf, um sich dort zu paaren.

Ganz so idyllisch wird es aber wohl nicht mehr lange bleiben, in den vergangenen Jahren hat sich mit der Industrialisierung auch die Landwirtschaft stark geändert, so wurden hoch ertragsreiche Reissorten angebaut und ehemalige "feuchte" Reisfelder trockengelegt, da die Ernte nun nicht mehr mit Wasserbüffeln sondern mit Traktoren erfolgen muß.

In Thailand herrscht feuchtes, tropisches Klima und es ist das ganze Jahr hindurch sehr heiß. Der Sommer geht von März bis Mai, mit einer Durchschnittstemperatur von 34°C, allerdings kann es auch über längere Zeiträume zu Temperaturen über der 40°C Grenze kommen. Die Sommermonsune beginnen, wenn die warmen Feuchtluftmassen vom Indischen Ozean in Richtung Norden ziehen und endet im Herbst mit den trockenen Lufmassen aus Südwesten. Die Regenzeit dauert im Schnitt von Juni-September, auf er Ostseite (Ko Samui) beginnt sie hingegen erst im September und geht bis Mitte/Ende Oktober. Die Temperaturen betragen zu dieser Zeit 27°C bis 32°C und das Ganze ist auch immer wieder durchsetzt mit Sonnenschein. Die Regenmenge verändert sich mit der Topographie. Im Nordosten gibt es den wenigsten Regen, wohin gegen der Süden während der Sommermonate überschwemmt wird. Die beste Zeit, Thailand zu besichtigen, ist während der kühleren Jahreszeit von Oktober bis Februar. Die Durchschnittstemperatur beträgt 18°C bis 32°C, wobei die Temperaturen im Norden (vor allem in den Bergen) in der Nacht bis auf 7°C absinken können.

(Klimadiagramm Bankok, Zentrales Thailand).
(Klimadiagramm Chieng Mai, Nordwestliches Thailand).
(Klimadiagramm Phuket, Südliches Thailand).