I n d i e n

In Indien leben unter Anderem
folgende Fische:
Acanthocobitis sp. cf. botia
Acanthocobitis urophthalmus
Botia almorhae
Botia dario
Botia striata
Lepidocephalichthys thermalis
Mesonemacheilus triangularis
Oreonectes spec.
Pangio pangia
Schistura beavani
Schistura baleata
Schistura corica
Schistura montana
Schistura savona
Yasuhikotakia morleti
Yasuhikotakia sidthimunki

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Der Indus ist mit 3180 km der längste Fluss auf dem indischen Subkontinent und wichtigster Strom Pakistans.

Indus-Delta Er entsteht im Transhimalaya in Tibet aus dem Zusammenfluss von Gletscherbächen, durchbricht den Himalaya und durchfließt anschließend den Punjab und Pakistan. Dort bildet er unterhalb von Hyderabad ein Delta von 7.800 km² und mündet anschließend in das Arabische Meer. In seinem Mittellauf ist der Fluss Grundlage für umfangreiche Bewässerungsanlagen für die Landwirtschaft. Dort wird das größte landwirtschaftliche Bewässerungsgebiet der Erde durch eine Vielzahl von Staudämmen und Kanälen versorgt. Ein Vertrag zwischen Indien und Pakistan (Indus Water Treaty, 1960) regelt die Wasserversorgung. Die Menge des geführten Wassers schwankt stark wegen des Monsunregens.

Der Brahmaputra ist ein 2.900 km langer Nebenfluss des Ganges in China, Indien und Bangladesch (Asien).
Er entspringt auf der Nordseite des mittleren Himalayas nahe der Asiatischen Flusswurzel und fließt innerhalb Tibets (China) entlang der Nordabdachung dieses Gebirges für etwa 1.500 km in Richtung Osten, damit verläuft er parallel zu den nördlichen Grenzen von Nepal, Indien und Bhutan.
In den Dihang-schluchten durchbricht der Brahmaputra das Gebirge in südlicher Richtung, um nach diesem Durchbruchstal in das weitläufige "Bengalische Tiefland" zu gelangen. Dort fließt er zuerst in einer langgestreckten Niederung im nordöstlichen Indien in Richtung Westen, der Fluss bildet dabei die nördliche Grenze des Kaziranga-Nationalparks. Er gelangt dann in südlicher Richtung fließend nach Bangladesch, wo er in den Ganges mündet und mit dessen sowie eigenen Seitenarmen ein gewaltiges Mündungsdelta bildet (siehe Gangesdelta). Wenig weiter südlich münden deren Wasser in den Golf von Bengalen, ein nördlicher Teil des Indischen Ozeans.
Schon seit Jahren wird versucht, den Fluss durch technische Maßnahmen zu zähmen und für die kommerzielle Fluss-Schifffahrt nutzbar zu machen. Trotz großen technischen Aufwands ist dies bisher nur sehr eingeschränkt gelungen. Häufig verlässt der Fluss nach einer Überflutung sein bisheriges Flussbett und verläuft dann abseits des ursprünglichen Verlaufs. Dies verursacht großen wirtschaftlichen Schaden. Die Breite seines Flussbettes übertrifft teilweise einen Kilometer.

Der Ganges entsteht im indischen Garhwal (Südwesten des Himalaya) durch den Zusammenfluss von Alaknanda und Bhagirathi; von diesen ist der zuletzt genannte der längere der beiden Hochgebirgs-Quellflüsse. Von der "Flusshochzeit", die noch in Garhwal stattfindet, fließt er zumeist in südöstlicher Richtung durch Bharat in das Bengalische Tiefland. Dort gelangt der Ganges nach Bangladesch. Nach Durchfließen seines gewaltigen Mündungsdeltas, in dem ihm der Brahmaputra zufließt (siehe Gangesdelta), mündet er in den Golf von Bengalen und damit in den Indischen Ozean.
Die Verschmutzung des Flusses ist abnorm: Täglich werden über 1,2 Mrd. Liter vergiftetes Abwasser eingeleitet, allein in Kalkutta 320 Mio. Liter. Die Belastung durch Kolibakterien ist 2000mal höher als in Indien erlaubt. In jedem Tropfen Wasser wimmelt es nur so von Cyaniden, Arsenen, Blei, Zink, Chrom und Quecksilber, von Exkrementen und Leichenresten, von Milliarden Cholera- und Typhusbazillen. Selbst Malaria erregende Moskitos brüten dort nicht mehr. Jeder Tropfen Gangeswasser ist ein Generalangriff auf den menschlichen Organismus.