C h i n a

In China leben unter Anderem
folgende Fische:
Acanthocobitis sp. cf. botia
Acanthocobitis urophthalmus
Beaufortia kweichowensis
Beaufortia leveretti
Gastromyzon punctulatus
Gyrinocheilus aymonieri
Leptobotia elongata
Leptobotia mantschurika
Leptobotia pellegrini
Mesonemacheilus triangularis
Misgurnus anguillicaudatus
Myxocyprinus asiaticus
Nemacheilus stoliczkai
Oreonectes spec.
Pseudogastromyzon cheni
Sinibotia robusta
Sinogastromyzon wui
Yasuhikotakia longidorsalis
Yasuhikotakia nigrolineata

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China ist ein sehr großes Land mit unterschiedlichen klimatischen Bedingungen, so das hier sowohl Tiere leben, die relativ kühles und strömungsreiches Wasser bevorzugen alsauch Tiere die eher warmes und stehendes Wasser mögen. Man denke dabei an die kühlen Gebirgsbäche die aus dem im Himalaya-Gebiet entspringen, die großen Reisfelder im mittleren bis südlichen China und die relativ warmen Flusssysteme im Bereich der Küste.
Das Klima ist im Süden subtropisch, im Osten warm gemäßigt mit nach Norden hin zunehmend kalten Wintern. Im Landesinneren herrschen zum Teil extreme Temperaturgegensätze, Steppen- und Wüstenklima (Mala Makan Wüste) bis trockens Gebirgsklima (Tibet)

Im Nord-Osten (Beijing) herrschen im Sommer durchnittliche Temperaturen um 27°C (regelmäßig klettert hier das Themometer weit über die 30°C Marke hinaus), im Winter sinkt das Themometer auf durchschnittliche -5°C bei häufigen Tiefstwerten von -20°C.

Myxocyprinus asiaticus Der sehr langsam schwimmende Myxocyprinus asiaticus kommt vorwiegend im Jang-tse-kiang vor, da er eher zu den goßen und ruhigen Fischen zählt ist er in tieferem, stömungsarmen Wasser anzutreffen. Die Haltung dieses Tieres ist nicht ganz einfach, da flinkere Tiere in seiner Umgebung ihm häufig das Futter vor dem Maul weg schnappen können, so das er selber zu kurz kommen kann. Eine Haltung im Aquarium ist also nicht zu empfehlen.

Zu den Tieren, die es eher kühl mögen und denen eine ordentliche Stömung nichts aus macht gehören die Leptobotia pellegrini.Leptobotia pellegriniDieses Tier wird ebenfalls in der Aquaristik weniger beachtet, da es auf Grund seiner Größe und Bewegungsdranges eher selten eingeführt wird.

So gesehen hat China mit seinen vielen verschiedenen Klimazonen auch ein weites Spektrum an verschiedenartigen Tieren zu bieten, kein Wunder also, das ständig neue und unbekannte Arten aus China importiert werden. Im Gegensatz zu den anderen Ländern in denen Schmerlen beheimatet sind verfügt China also vermutlich über die meisten verschiedenartigen Schmerlen weltweit, was allerdings nicht sonderlich zum Vorschein kommt, da China erst seit relativ kurzer Zeit dem Westen gegenüber offener auftritt.
Bleibt zu hoffen, das in Zukunft von der wissenschftlichen Seite her mehr in Richtung China unternommen wird, bevor die wirtschaftliche Entwicklung der Artenvielfalt Chinas irreparabele Schäden zufügt.