Pangio pangia
Zimtfarbenes Dornauge
Zuchtbericht
Wasserwerte:
| Leitwert=223 |
GH=6 |
KH=3 |
| NO3=25mg/L |
NO2=0 |
NH3=0 |
| PH=7 |
| |
Aquarium:
450Liter,26Grad,eingebauter Dreikammer-Innenfilter, Eheim-Aussenfilter 2228,
dichte Beplanzung und einige Wurzeln
Besatz:
50Neons, 20Sturisoma, 6Diskus und 10Dornaugen
Fütterung:
Diskusquick, TetraTips, JBL NoveFect(Lieblingsfutter der Dornaugen)
Der Einlauf zum Innenfilter ist über dem Beckenboden und ist geschützt
durch groben Kies(3-4cm), die 1.Kammer ist gefüllt mit einem
Vogelschutznetz, die 2.Kammer ist gefüllt Filterwatte und Lavalit und
die 3.Kammer beinhaltet zeitweise einen Strumpf gefüllt mit Hochmoortorf.
Wenn der Innenfilter gereinigt wurde und der Durchfluss im Filter am
größten war, haben sich die Tiere durch den groben Kies gezwängt und
haben sich 2 bis 3 Tage in der 1. und 2. Kammer des Filters aufgehalten
und abgelaicht. Jungtiere/Eier wurden auch mit der Tauchpumpe(Powerhead)
wieder zurück ins Becken gespült ohne dabei getötet/zerstört zu werden, wie
ich feststellte, als ich ein Netzkasten im Auslauf hängen hatte.
Ansonsten bot der Innenfilter offensichtlich optimale Bedingungen
für die Aufzucht der Dornaugen, allerdings kann ich keine Angaben
über Anzahl oder Farbe der Eier machen. Das Verhalten der Tiere zur
dieser Ablaichzeit ähnelt einer Laichwanderung, 2 oder mehr Tiere
schwammen immer an der Aquariumscheibe auf und nieder bis sie
schließlich im Innenfilter verschwanden.
Kurioses:
Ich fand Nachwuchs im Filtermaterial wenn ich den Innenfilter
reinigte und ich fand auch lebende Tiere innerhalb des Motorblocks
vom Eheimfilter.
Fehler:
Dornaugen mögen überhaupt keine Heilungsmittel die Kupfer enthalten,
werden solche Mittel verwendet, schwimmen die Tiere auch an der
Scheibe auf und nieder, ähnlich wie beim Ablaichvorgang.
Joachim Laufer
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